Bevor die Koalitionsverhandlungen der Berliner „Ampel“-Koalition aus SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP auf die Zielgerade einbiegen, stellt sich der 44. Deutsche Krankenhaustag das Thema „Gesundheitspolitik nach der Bundestagswahl: Kurswechsel in der Krankenhauspolitik?!“ Am Montag wird sogar der „designierte Gesundheitsminister“ in Düsseldorf erwartet. Die Gesellschaft Deutscher Krankenhaustag (GDK) ist offenbar sehr gut informiert.

Zu sehen ist ein Schild mit der Aufschrift Gesellschaft Deutscher Krankenhaustag. Bildunterschrift: Um die Gesundheitspolitik nach der Bundestagswahl kreist der 44. Deutsche Krankenhaustag, der am Montag in Düsseldorf beginnen wird. (Foto © GDK)
02Um die Gesundheitspolitik nach der Bundestagswahl kreist der 44. Deutsche Krankenhaustag, der am Montag in Düsseldorf beginnen wird. (Foto © GDK)

„In den kommenden Wochen werden im Rahmen der Koalitionsverhandlungen die gesundheitspolitischen Weichen für die kommenden vier Jahre gestellt“, schreibt die GDK in ihrer Einladung. Im Mittelpunkt des Interesses stehen daher die „ordnungspolitischen Vorgaben und Reformen“, die auf die Krankenhäuser und deren Beschäftigte in der bevorstehenden Legislaturperiode zukommen werden. Bereits im ersten Positionspapier wurde deutlich, dass sich die „Ampel“ weit mehr für DRG-System und Pflege interessiert als für die ambulante Medizin. Natürlich wollen die Kliniken auch darüber sprechen, wie man sich optimal zu dieser neuen Politik aufstellt. Es ist eine erste Standortbestimmung der stationären Medizin nach der Bundestagswahl.

Quelle: Gesellschaft Deutscher Krankenhaustag (GDK)