Der BvDU sieht beim Arbeitsentwurf der neuen Approbationsordnung für Ärzte Nachbesserungsbedarf und kommentiert: „Grundversorgung ist nicht nur Aufgabe der Allgemeinmedizin.”

„Die neue Approbationsordnung für Ärzte muss sich nicht nur auf die Allgemeinmedizin, sondern auf die haus- und fachärztliche Grundversorgung insgesamt erstrecken“, fordert BvDU-Präsident Dr. Axel Schroeder. Er verwies darauf, dass Urologen aufgrund des demografischen Wandels zunehmend gefragt seien. So würden viele betagte und multimorbide Patienten z.B. an Inkontinenz, Blasenentleerungsstörungen oder Prostataerkrankungen leiden.

In dem Arbeitsentwurf zur neuen Approbationsordnung werde viel Wert auf eine praxisnahe Gestaltung der universitären Ausbildung von Medizinern gelegt. Der BvDU kritisiert jedoch, dass dabei „Allgemeinmedizin“ für „Grundversorgung“ stehe und andere grundversorgende Haus- und Facharztgruppen ausgeschlossen würden. Dabei werde die Anzahl uro-geriatrischer Patienten um weitere 20 % ansteigen. Schließlich verlangt der BvDU auch eine Neujustierung der Weiterbildungsförderung.

Quelle: BvDU
Bild: MQ Illustrations – stock.adobe.com

1 Kommentar

  1. Das stimmt! Bei den niedergelassenen kassenärztlich tätigen Urologen/Urologinnen wird sich der Anteil der Therapiemaßnahmen, die in Seniorenheimen und im häuslichen Umfeld durchzuführen sind, in den nächsten Jahren zeitnah massiv erhöhen.
    Diese fachbezogenen urologischen Leistungen werden bei weitem nicht durch die allgemeinärztliche Versorgung abgedeckt werden können!!

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