Die Urologie wird immer weiblicher. Dies zeigen die Zahlen der aktuellen Arztzahlstatistik 2019 der KBV.

Die Statistik weist aus, dass der Anteil der Urologinnen im vertragsärztlichen Bereich der Versorgung um 8,9 % auf 478 angestiegen ist. Im Einzelnen zählte die KBV 252 Vertragsärztinnen, 68 angestellte Urologinnen in Einrichtungen wie MVZ, 102 Angestellte in freier Praxis und 52 ermächtigte Urologinnen.

Insgesamt nahmen 149.710 Ärzte 2019 an der vertragsärztlichen Versorgung teil. Die Teilzeittätigkeit steht bei den Niedergelassenen weiter hoch im Kurs. Auch der Anteil der angestellten Ärzte und Psychotherapeuten ist erneut gestiegen. Zudem wächst der Frauenanteil in der Medizin insgesamt weiter.

Mit 3.426 an der Versorgung teilnehmenden Urologen stieg der Anteil der Fachgruppe 2019 gegenüber dem Vorjahr um 1,4 %. 2.513 Urologen waren Vertragsärzte, 318 waren in Einrichtungen wie MVZ und 291 in freier Praxis angestellt. In Deutschland arbeiteten 284 Klinik-Urologen mit einer vertragsärztlichen Ermächtigung. 96 Urologen stammten 2019 aus dem Ausland, davon 55 aus Staaten der Europäischen Union.

„Die Arztzeit ist und bleibt knapp“, stellte der KBV-Vorstandsvorsitzende Dr. Andreas Gassen bei der Vorstellung der Statistik fest. Der Trend zur Teilzeittätigkeit sei ungebrochen, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf spiele – wie überall in unserer Gesellschaft – auch bei jungen Ärztinnen und Ärzten eine wichtige Rolle.

Quelle: Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV)
Bild: KBV

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