Komorbidität ist ein entscheidender Faktor in der Therapie des fortgeschrittenen und/oder metastasierten Nierenzellkarzinoms (mRCC). Bei der Wahl einer geeigneten Therapie für die häufig älteren und multimorbiden Patienten müssen in der Regel Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln berücksichtigt werden.

Abb. 1: Vermeiden von Neben- und Wechselwirkungen ist ein wichtiges Ziel, gerade in der Behandlung von mRCC. (Bild: Adobe/Stock

Die Wichtigkeit Wechselwirkungen zu erkennen

Über diese therapeutische Herausforderung berichteten Experten bei einem sehenswerten Pressegespräch, an dem u. a. Prof. Axel Merseburger aus Lübeck beteiligt war.

„Arzneimittelwechselwirkungen zu erkennen und dann geeignete Maßnahmen zu ergreifen oder zu vermeiden ist eine wesentliche Voraussetzung für die Arzneimitteltherapiesicherheit“, resümierte Prof. Merseburger. „Komedikationsprofile sollten intensiver als bisher bei der Therapieentscheidung berücksichtigt werden.“

Abb. 2: Der analoge “Comedication Checker” in Langspielplatten-Format. (Bild: EUSA Pharma)

Um Nebenwirkungen zu minimieren, sollten in der Erstlinientherapie des mRCC zugelassene Tyrosinkinase-Inhibitoren (TKI) des vaskulären endothelialen Wachstumsfaktor-Rezeptors (VEGFR-TKI) wie z. B. Tivozanib entsprechend ihrer unterschiedlichen Wechselwirkungsprofile patientenindividuell eingesetzt werden.

Comedication Checker: hilfreiche App und analoge Drehscheibe

Um den Überblick über Wechselwirkungen bei der VEGFR-TKI-Therapie beim RCC zu behalten, gibt es von EUSA-Pharma Unterstützung für den Praxisalltag. Mit der kostenlosen App „Comedication Checker“ können schnell und bequem 180 Begleitsubstanzen aus 22 Indikationsbereichen auf ihren Einsatz bei Komedikation geprüft werden.

Wer lieber auf Papier zurückgreift, kann sich auf der Wechselwirkungs-Drehscheibe (Abb. 2) über mögliche Begleitmedikationen informieren. App und Drehscheibe sind unter www.tivozanib-comedication.com verfügbar.

Quelle: Pressegespräch EUSA Pharma

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