Angesichts der Fokussierung auf COVID-19-Patienten und operativer Minimalprogramme in deutschen Kliniken hat die Deutsche Gesellschaft für Urologie (DGU) in einem Brief an den Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und die Ministerpräsidenten der Bundesländer appelliert, in einer notwendigen Gesamtstrategie der großen Gruppe der dringlichen Patienten, zum Beispiel mit Krebserkrankungen, ihr Recht auf eine angemessene Versorgung nicht zu verwehren.

„Mindestkapazitäten für dringliche Operationen und Interventionen sollten unverzüglich politisch verankert werden“, fordert DGU-Generalsekretär und Sprecher des DGU-Vorstands, Univ-Prof. Dr. med. Maurice-Stephan Michel. Bei einer relevanten Patientengruppe drohe eine gesundheitliche Entwicklung, die teilweise nicht mehr umkehrbar sei. Die Gefahr laute: „Metastasierung eines Tumorleidens auf der Warteliste“.

Den Brief der DGU vom 20. März 2020 lesen Sie hier.
Die Empfehlungen der DGU zur Versorgung von Krebspatienten lesen Sie hier.

Quelle: DGU
Bild: ahmet – stock.adobe.com

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