Honeymoon Zystitis

Viele, gerade jüngere Frauen leiden häufiger an schmerzhaften Blasenentzündungen. Unterkühlung im Intimbereich, geschwächtes Immunsystem, falsche Intimhygiene sind begünstigende Faktoren, aber auch sexuelle Aktivität ist ein Risikofaktor für die Entstehung. Doch gegen die sogenannte Flitterwochen-Blasenentzündung gibt es ein paar wirksame Tipps, die man den betroffenen Patientinnen an die Hand geben kann.

Honeymoon Zystitis
Mit Mannose gegen Honeymoon Zystitis. (Symbolbild © adobestock – WavebreakMediaMicro)

Eine Blasenentzündung ist in der Regel harmlos, aber die Symptome oft quälend: Brennen beim Wasserlassen, ständiger Harndrang bis zu Schmerzen im Unterbauch und Blut im Urin. Auslöser sind sehr oft Escherichia coli. Gelangen sie allerdings über die äußere Intimregion in die Harnröhre, schaffen sie es auch leicht hinauf bis in die Blase. Bei Frauen passiert das besonders leicht, da bei ihnen Vagina, Anus und Harnröhrenöffnung dicht beieinanderliegen und die Harnröhre sehr kurz ist. Die „mechanische Reibung“ beim Geschlechtsverkehr fördert, dass die Keime aus der Analregion in die Harnröhre befördert werden.

Ausspülen und abwehren

Patientinnen, die von mehr als 3 Blasenentzündungen im Jahr betroffen sind, sollten etwas tun: Ausspülen und Abwehr sind die wichtigsten Schutzfaktoren beim Harnwegsinfekt. Der Toilettengang und die vollständige Entleerung der Blase nach dem Geschlechtsverkehr sollte obligatorisch sein. Viel Wasser danach füllt die Blase zum nächsten Ausspülen wieder auf. Auch die Wahl des Verhütungsmittels ist von Bedeutung. Verhütungsmittel wie Pessar oder Diaphragma und spermizide Cremes erhöhen die Gefahr von Infektionen insgesamt. Auch eine nicht übertriebene Intimhygiene beugt vor. Ungebetenen Keimen kann so schon vor dem Geschlechtsverkehr ein ungünstiges Milieu geschaffen werden.

Doch auch D-Mannose kann hilfreich sein. D-Mannose ist ein Einfachzucker. Sie hilft zu verhindern, dass sich schädliche Darmbakterien wie bspw. E. coli im äußeren Intimbereich anheften. D-Mannose bindet an die Fimbrien von E. coli, so dass sie nicht mehr an die menschlichen Zellwände andocken können. Wird Mannose in Gel-Form auf den äußeren Intimbereich aufgebracht, blockiert sie die Andockstellen der Bakterien.

Mannose-Produkte

Mannose kann man im äußeren Genitalbereich u. a. als Gel aufbringen (z. B. Gepan®). Neben Mannose enthält Gepan® auch feuchthaltende und hautpflegende Inhaltsstoffe wie Xylitol und Hyaluronsäure. Zusätzlich stabilisiert die enthaltene Milchsäure den pH-Wert im natürlichen Bereich, wodurch die Vermehrung und Ansiedlung von Krankheitserregern zusätzlich erschwert werden soll. Mannose kann zusätzlich auch oral eingenommen werden (z. B. Gepan® Mannose to go).

Quelle: G. Pohl-Boskamp GmbH & Co. KG (>>zur Homepage)

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