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Liegt Prof. Schlomm mit seinem Department-Modell für die Charité richtig?
Lesen Sie mehr zu diesem Thema in UroForum 4/2018: Führungswechsel an der Charité: Schlomm setzt auf ein Department-System

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Kommentare   

0 #14 Dr. J.Z., Leverkusen 2018-04-11 11:55
Die Department-Struktur mit einem Spezialisten an der Spitze bedeutet mit Sicherheit nicht den Untergang des Fachs. Der Spezialist muss aber über die entsprechende Führungskompetenz verfügen. Das traue ich Schlomm durchaus zu!

[Redaktion: Dieser Kommentar bezieht sich auf UroForum 4/2018, S. 10: "Führungswechsel an der Charité: Schlomm setzt auf ein Department-System": www.smarticle.com/.../134 ]
0 #13 Franz-Günter Runkel 2018-02-22 15:11
Prof. Thorsten Schlomm ist neuer Direktor der Klinik für Urologie an der Charite

Prof. Thorsten Schlomm übernimmt die W3-Professur auf Lebenszeit für Urologie an der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Mit der Professur ist auch die Leitung der Klinik für Urologie am Campus Charité Mitte und Campus Benjamin Franklin verbunden. Er löst damit den emeritierten Prof. Kurt Miller ab, der der Klinik jedoch als Senior Consultant für Urologie erhalten bleiben wird. Schlomm hat sich zum Ziel gesetzt, innerhalb der urologischen Klinik hochspezialisierte Zentren für die einzelnen Krankheitsbilder zu etablieren. Damit will er die Behandlungsqualität für die Patienten und gleichzeitig die Ausbildung der Ärzte weiter verbessern.

Schlomm war bisher leitender Arzt und wissenschaftlicher Direktor der Martini-Klinik am Prostatakarzinomzentrum in Hamburg-Eppendorf (UKE) und Sektionsleiter an der Klinik und Poliklinik für Urologie des UKEs. Sein Medizinstudium hat er an der Georg-August-Universität Göttingen absolviert. Die Qualifizierung für die Urologie konnte Schlomm am UKE und verschiedenen Stationen in den USA erlangen.

[Redaktion: Dieser Kommentar bezieht sich auf UroForum 4/2018, S. 10: "Führungswechsel an der Charité: Schlomm setzt auf ein Department-System": uroforum.de/.../UF4-18_Thema-des-Monats-online.pdf ]
0 #12 H. S. 2018-02-15 09:32
In einer Zeit der Widersprüche zwischen ärztlicher Versorgung und ökonomischer Wirklichkeit in Kliniken ist es Aufgabe der Ökonomie im Gesundheitswesen, eine qualitativ hochwertige Versorgung bei begrenzten Ressourcen zu gewährleisten. Ich danke für die kritische Auseinandersetzung mit einer zugegeben faszinierenden Technik. Insbesondere die Verantwortung für die Sicherstellung von medizinischen Ressourcen zwingt dazu, unwirtschaftliche Verfahren kritisch zu begleiten. Bei immer weiter steigenden Kosten muss immer der Nutzen für den Patienten kritisch hinterfragt werden. Und da ist letztlich auch die Politik gefordert.

[Redaktion: Dieser Kommentar bezieht sich auf UroForum 2/2018, S. 38: "Operative Urologie: Choosing Wisely in der daVinci-Robotik" www.smarticle.com/.../42 ]
0 #11 K.S. 2018-01-23 11:51
Dem DKG-Chef Georg Baum kann ich nur zustimmen. In den fast 2.000 deutschen Krankenhäusern arbeiten 180.000 Ärzte, darunter mehrere Tausend Krankenhausgeschäftsführern sowie 50.000 Ärzte in leitenden Funktionen. Die Ergebnisse einer Befragung von 60 Ärzten und Geschäftsführern können daher nicht ansatzweise als validiert bezeichnet werden. Die Studie von Wehkamp und Naegler hat offensichtlich das Ziel, öffentliche Aufmerksamkeit um jeden Preis zu erreichen. Es spricht nicht für unsere Wissenschaftskultur, dass ihnen das auch gelungen ist!
Dr. K.S., Stuttgart

[Redaktion: Dieser Kommentar bezieht sich auf UroForum 12/2017–1/2018, S. 12: "Wehkamp-Naegler-Klinikstudie Operieren aufgrund ökonomischer Indikation?"
www.smarticle.com/.../578 ]
0 #10 Redaktion 2018-01-10 07:45
zitiere Franck Micklisch:
Im Artikel von Kollegen Schwaibold "Was bringen die neuen Instillationstechniken?" wird auch die leitlinienkonforme Instillation von Gemcitabine beschrieben. Leider enthält das paper bezüglich der Dosierung einen Mix verschiedener Masse-Angaben: einerseits 2 GRAMM / 50 ml NaCl auf Seite 36 in der linken Columne und in der mittleren Columne unten und auf Seite 37 in der Tabelle, andererseits 2 MILLIGRAMM / 50 ml NaCl auf Seite 36 in der mittleren Columne oben. Da in den Leitlinien keine Dosierungsangaben gemacht sind, bleibt das handling unklar. Ich bitte um eine Aktualisierung.

[Redaktion: Dieser Kommentar bezieht sich auf UroForum 12/2017–1/2018, S. 36: "NMIBC: Was bringen die neuen Instillationstechniken?"
www.smarticle.com/.../602 ]


Korrekturhinweis
Die Redaktion und der Autor: Korrekt sind 2 Gramm / 50 ml NaCl. Wir danken für den Hinweis und bitten, den Fehler zu entschuldigen!
0 #9 Franck Micklisch 2018-01-02 08:47
Im Artikel von Kollegen Schwaibold "Was bringen die neuen Instillationstechniken?" wird auch die leitlinienkonforme Instillation von Gemcitabine beschrieben. Leider enthält das paper bezüglich der Dosierung einen Mix verschiedener Masse-Angaben: einerseits 2 GRAMM / 50 ml NaCl auf Seite 36 in der linken Columne und in der mittleren Columne unten und auf Seite 37 in der Tabelle, andererseits 2 MILLIGRAMM / 50 ml NaCl auf Seite 36 in der mittleren Columne oben. Da in den Leitlinien keine Dosierungsangaben gemacht sind, bleibt das handling unklar. Ich bitte um eine Aktualisierung.

[Redaktion: Dieser Kommentar bezieht sich auf UroForum 12/2017–1/2018, S. 36: "NMIBC: Was bringen die neuen Instillationstechniken?"
www.smarticle.com/.../602 ]
0 #8 Franz-Günter Runkel 2017-12-21 18:57
zitiere U.F.:
Danke für diesen entlarvenden Beitrag! Es ist ein Unding, dass patentgeschützte Arzneimittel in Deutschland mehr kosten, als in vielen anderen europäischen Ländern. Das gibt es in keinem europäischen Land, dass die Krankenkassen erst zahlen müssen und dann einen Preis verhandeln können. Und dieses Problem ist seit langem bekannt. Die freie Preisbildung von Patentarzneimitteln im ersten Jahr nach der Markteinführung gehört endlich abgeschafft!
U. F., Heidelberg

[Redaktion: Dieser Kommentar bezieht sich auf UroForum 12/2017-1/2018, S. 8: Arzneiverordnungsreport 2017 - Ausgaben für Urologika steigen ungebremst.
www.smarticle.com/.../574 ]


Auf die Balance kommt es an!
Niemand hat etwas dagegen, wenn Pharmafirmen gutes Geld mit ihren Wirkstoffen verdienen, denn sie beschäftigen viele Mitarbeiter und auch die Kapitaleigner bzw. Gesellschafter haben ein Recht auf Profit. Keine Frage! Wichtig ist aber eine vernünftige Balance zwischen Ertrag und Gemeinwohl. Mit ein bisschen Vernunft müsste das möglich sein, sodass am Ende alle einen Vorteil haben.
0 #7 S.T. 2017-12-21 09:49
PREFERE war ja keine Medikamentenstudie und war auch finanziell gut ausgestattet. Dass wirklich „mehr Geld für hervorragende Studien“ fehlt, möchte ich bezweifeln. Fehlt es nicht eher an Engagement für Studien?

[Redaktion: Dieser Kommentar bezieht sich auf UroForum 12/2017–1/2018, S. 26: Studien zur PCa-Therapie: Wo bleibt die Chirurgie?
www.smarticle.com/.../592 ]
+1 #6 U.F. 2017-12-20 08:00
Danke für diesen entlarvenden Beitrag! Es ist ein Unding, dass patentgeschützte Arzneimittel in Deutschland mehr kosten, als in vielen anderen europäischen Ländern. Das gibt es in keinem europäischen Land, dass die Krankenkassen erst zahlen müssen und dann einen Preis verhandeln können. Und dieses Problem ist seit langem bekannt. Die freie Preisbildung von Patentarzneimitteln im ersten Jahr nach der Markteinführung gehört endlich abgeschafft!
U. F., Heidelberg

[Redaktion: Dieser Kommentar bezieht sich auf UroForum 12/2017-1/2018, S. 8: Arzneiverordnungsreport 2017 - Ausgaben für Urologika steigen ungebremst.
www.smarticle.com/.../574 ]
+1 #5 Redaktion 2017-12-19 07:45
zitiere B.L.:
Sehr geehrte Damen und Herren,

meiner Meinung nach sind die Gründe für die Erosion am Rande die Gleichen wie generell für das Fach Urologie.
Heute ist jeder Facharzt für Urologie, wer die Zeit der Weiterbildung durchgezogen hat, ohne grob fahrlässig gehandelt zu haben. Es wird ein Katalog unterschrieben, der in der Mehrheit nicht dem wirklichen Können entspricht. Kaum ein Facharzt kann direkt nach seiner Prüfung sicher Standardoperationen bis hin zur Nephrektomie auch nur annähernd sicher durchführen. Es existiert in Deutschland selten ein operatives Curriculum, ein strukturiertes Teaching oder Förderung von Talenten. Somit können immer weniger Urologen gut operieren, womit das Aussterben speziellerer Bereiche erst recht vorprogrammiert ist. Hinzu kommt dann in der Ausbildung die überbordende Bürokratie, schlechte Arbeitsbedingungen und -Zeiten bei mauer Bezahlung sowie die zunehmende Ökonomisierung der Medizin mit straffen OP-Zeiten sowie mehr werdende juristische Probleme.
Dabei wäre der erste Schritt so einfach: jeder Chef/leitende OA sollte ein Drittel seiner Eingriffe seinen Assistenten assistieren. Somit lernt der Assistent vom Besten und kann auch dieses Wissen irgendwann weitergeben, so wie es bei den früheren chirurgischen Schulen der Fall war.


Dieser Kommentar bezieht sich auf UroForum 11/2017: Urologie im Wandel – Kampf gegen die Erosion an den Rändern des Fachs
www.smarticle.com/.../512

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