Beruf & Politik

pdf News

Hochschulmedizin ++ Organspende ++ Klinische Krebsregister ++ BUND der Urologen e.G.
Seite 6
Therapie mit Lutetium-PSMA-617

pdf Uniklinik Frankfurt: Wurden die PCa-Leitlinien ignoriert?

Seite 9

An der Klinik für Nuklearmedizin des Universitätsklinikums Frankfurt am Main wurden nach einem Bericht auf Spiegel online seit 2015 hunderte Prostatakarzinom-Patienten entgegen der S3-Leitlinie Prostatakarzinom therapiert. Ohne die vorgegebene Chemotherapie und zum Teil auch ohne eine zu Ende geführte Androgen-Deprivationstherapie wurden Patienten mit der hoch experimentellen Lutetium-177-PSMA-617-Therapie behandelt.

Thema des Monats: Der Ärzteprotest gegen das TSVG

pdf TSVG: Stimmt Spahn Regionen ohne Budgets zu?

Seite 10 – 11

Am 1. Mai 2019 soll das Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) in Kraft treten. Doch nach Protesten von rund 1.000 Ärzten in Hamburg, Hannover, Düsseldorf, Witten, Bad Segeberg, Regensburg und anderen Städten am 23. Januar scheinen einige Knackpunkte im Gesetzentwurf noch verhandelbar zu sein – vor allem die Budgetfrage und die offenen Sprechstunden, die der Spitzenverband Fachärzte gerne als freiwillige Leistungen im Gesetz sehen möchte. Dies zeigte sich auf einer lebhaft geführten TSVG-Dialogveranstaltung von Vertretern der Verbände und der Politik.

IQWiG-Bewertung der LDR-Brachytherapie

pdf LDR-BT: Urologen greifen IQWiG-Report scharf an

Seite 12 – 15

Auf Basis des Rapid Reports vom 16. November 2018 kommt das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) zu dem Ergebnis, dass die Wirksamkeit der interstitiellen LDR-Brachytherapie auch nach über zehn Jahren wiederholter Untersuchung unbewiesen ist. In einem Kommentar weisen erfahrene Anwender der LDR-Brachytherapie die IQWiG-Bewertung als unwissenschaftlich und politisch motiviert zurück.

UroForum-Interview mit Prof. Paolo Fornara

pdf Organspende: „Alle Bürger sollten sich entscheiden“

Seite 16 – 17

Bei der Organspende bildet Deutschland im Eurotransplant-Verbund das Schlusslicht und landet weltweit unter ferner liefen. Prof. Paolo Fornara, Direktor der Urologischen Universitätsklinik in Halle-Wittenberg, ist Mitglied der Ständigen Kommission Organtransplantation, federführendes Mitglied der Arbeitsgruppe Richtlinie Lebendspende der Bundesärztekammer sowie DGU-Past-Präsident. Den Organmangel hält er schlicht für einen Skandal und fordert von der Politik, dass sie nach langer Untätigkeit und Mutlosigkeit einen drastischen Systemwechsel vollzieht und in einem neuen Transplantationsgesetz verankert. Seine zentrale Forderung: Jeder Bürger muss veranlasst werden, sich in der Frage der Bereitschaft zur Organspende verbindlich zu entscheiden. UroForum sprach mit Paolo Fornara über seine Vorstellungen. In der ersten Lesung der Novelle des Transplantationsgesetzes von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn im Bundestag ging es um die finanziellen und strukturellen Voraussetzungen für eine höhere Organspendequote.

Transplantationsgesetz

pdf Spahn-Novelle findet Zustimmung

Seite 17

Bei der Organspende bildet Deutschland im Eurotransplant-Verbund das Schlusslicht und landet weltweit unter ferner liefen. Prof. Paolo Fornara, Direktor der Urologischen Universitätsklinik in Halle-Wittenberg, ist Mitglied der Ständigen Kommission Organtransplantation, federführendes Mitglied der Arbeitsgruppe Richtlinie Lebendspende der Bundesärztekammer sowie DGU-Past-Präsident. Den Organmangel hält er schlicht für einen Skandal und fordert von der Politik, dass sie nach langer Untätigkeit und Mutlosigkeit einen drastischen Systemwechsel vollzieht und in einem neuen Transplantationsgesetz verankert. Seine zentrale Forderung: Jeder Bürger muss veranlasst werden, sich in der Frage der Bereitschaft zur Organspende verbindlich zu entscheiden. UroForum sprach mit Paolo Fornara über seine Vorstellungen. In der ersten Lesung der Novelle des Transplantationsgesetzes von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn im Bundestag ging es um die finanziellen und strukturellen Voraussetzungen für eine höhere Organspendequote.

Medizinisches Wissensmanagement

pdf „Wertlose Forschung und Pseudowissen nehmen zu“

Seite 18
Die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) sieht den Übergang von Wissen aus der seriösen Wissenschaft in die Praxis zunehmend gefährdet. Symptome dieser Fehlentwicklung seien die zunehmende Verbreitung von wertloser Forschung und von Pseudowissen über sogenannte Predatory Journals und Fake-Kongresse sowie durch Einflussnahmen von Lobbygruppen.
Vorteilsangebote und Kooperationen

pdf GeSRU-Mitglied sein lohnt sich

Seite 19
Seit ihrer Gründung hat die GeSRU die Weiterbildung urologischer Assistenzärzte mit zahlreichen Angeboten unterstützt. Ihre aktiven Mitglieder arbeiten fortwährend an einer stetig wachsenden Anzahl von Kooperationen mit nationalen und internationalen Organisationen und Veranstaltern, um den GeSRU-Mitgliedern ein umfangreiches Angebot an Fortbildungsveranstaltungen zu vergünstigten Mitgliedsbeiträgen und Teilnahmegebühren zu ermöglichen.

Diagnostik & Therapie

pdf News

Testosteron-Ersatztherapie ++ Urothelkarzinom ++ Rote-Hand-Brief des AkdÄ ++ PCa-Strahlentherapie ++ Meta-Analyse von 13 Kohortenstudien
Seite 20 – 21
Andrologie und Reproduktionsmedizin

pdf Diagnostik des Mannes vor ICSI-Therapie

Seite 22 – 25
Mit Beschluss des G-BA vom 1. Juni 2017 muss die Untersuchung des Mannes durch Ärzte mit der Zusatzbezeichnung „Andrologie“ der Indikationsstellung einer Intrazytoplasmatischen Spermieninjektion (ICSI) vorausgehen. Dieser Beitrag gibt einen aktuellen Überblick über das diagnostische Vorgehen und die sich daraus ergebenden therapeutischen Möglichkeiten bei Männern mit unerfülltem Kinderwunsch.
Plastisch-rekonstruktive Andrologie

pdf Spektrum zur Restauration der Sexualfunktion

Seite 26 – 29
Zahlreiche Erkrankungen und Traumata können zu Teil- oder Totalverlusten des äußeren männlichen Genitale führen. Bei gutem Allgemeinzustand des Patienten und Wunsch nach Wiedererlangung der Sexualfunktion stehen mehrere operative Techniken zur Verfügung, die zum Teil erst durch die Kooperation mit einem mikrochirurgisch erfahrenen Plastischen Chirurgen ermöglicht werden.
Andrologie

pdf Testosteronsubstitution bei PCa-Patienten

Seite 30 – 31
Eine Testosteronsubstitution bei hypogonadalen Männern mit in kurativer Absicht behandeltem Prostatakarzinom wird immer noch kontrovers diskutiert, obwohl die Datenlage dafür spricht. Im Folgenden sollen die Ergebnisse der in Frage kommenden Studien abgewogen und ein Blick auf die aktuelle S3-Leitlinie geworfen werden.
Benignes Prostatasyndrom

pdf ThuVEP versus HoLEP

Seite 32 – 33

Obwohl gezeigt werden konnte, dass die Thulium-Vapoenukleation der Prostata (ThuVEP) ein größenunabhängiges Verfahren mit niedriger perioperativer Morbidität und guten Langzeitresultaten darstellt, wurden prospektiv-randomisierte Studien bislang nicht veröffentlicht. Wir haben daher in einer prospektiv-randomisierten Studie die 12-Monatsergebnisse nach ThuVEP und HoLEP bei Patienten mit benignem Prostatasyndrom (BPS) und signifikant vergrößerten Prostatavolumina evaluiert.

Benignes Prostatasyndrom

pdf PAE vs. Standardtherapie beim BPS – ein Update

Seite 33 – 34

Im letzten Jahr sind aussagekräftige, prospektive Studien zur Wirksamkeit und Sicherheit der Prostataembolisation erschienen, welche die vorhandene Evidenz klar verbesserten und das Einordnen dieser Therapieform im Armamentarium zur Behandlung der Benignen Prostatahyperplasie erleichtern.

Benignes Prostatasyndrom

pdf HoLEP: Enukleationstechniken im Vergleich

Seite 35 – 36

Die Holmium-Laser-Enukleation der Prostata (HoLEP) wurde ursprünglich als 3-lobe-Technik entwickelt. Mittlerweile wurde die Enukleationstechnik zur 2- lobe- und En-Bloc-Technik weiterentwickelt. Wir haben in unserem Zentrum die einzelnen Techniken hinsichtlich des perioperativen Outcomes verglichen.

BPH-Therapie

pdf Greenlight-Laser – was gibt es Neues?

Seite 37 – 39

Die photoselektive Vaporisation der Prostata, kurz PVP, mit dem Greenlight-Laser erfolgt durch sichtbares grünes Licht in der Wellenlänge von 532 nm, das hauptsächlich durch Oxyhämoglobin absorbiert und in Vaporisation umgesetzt wird (1). Hierdurch kann sowohl eine Kavität innerhalb der Prostata als auch eine simultane Koagulation des Prostatagewebes erreicht werden. In den europäischen wie auch den amerikanischen Leitlinien zur Therapie der BPH ist die PVP eine etablierte endourologische Option (2, 3). Zudem wurde der Nutzen der PVP mittels Greenlight-Laser im Februar 2018 durch den Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) bestätigt und ist somit Bestandteil des Leistungskatalogs der gesetzlichen Krankenkassen (4). Was gibt es seitdem Neues bei der Anwendung des Greenlight-Lasers?

Prostatakarzinom

pdf Metastasierungsrisiko im frühen PCa-Stadium senken

Seite 39 – 41

Die großen Therapiefortschritte der letzten Jahre in der Behandlung des metastasierten Prostatakarzinoms haben die Prognose vieler betroffener Männer deutlich verbessert. Einige Patienten profitierten hiervon aber zunächst nicht und hatten weiterhin eine schlechte Prognose. Dies hat sich vor Kurzem mit der Zulassung von Apalutamid und der Indikationserweiterung von Enzalutamid für die Therapie des nicht-metastasierten kastrationsresistenten Prostatakarzinoms (M0CRPC) mit hohem Metastasierungsrisiko geändert.

Metastasiertes Nierenzellkarzinom

pdf mRCC: Metformin und TKI – ein „winning team“?

Seite 43 – 44

Aus der Behandlung des metastasierten Nierenzellkarzinoms (mRCC) sind Tyrosinkinase-Inhibitoren (TKIs) nicht mehr wegzudenken. Häufig schränken jedoch beispielsweise Nebenwirkungen die Therapieadhärenz ein. Daher ist das erklärte Ziel unserer Arbeitsgruppe, Substanzen zu identifizieren, die synergistisch zu TKIs wirken können.

Praxis & Klinik

Urologische Gemeinschaftspraxis Münster

pdf Im Verbund gegen urologische Tumoren

Seite 47 – 49

Die Urologische Gemeinschaftspraxis Münster kann auf eine lange Familientradition zurückblicken. Für die intersektorale Zentrumsversorgung urologischer Tumorpatienten durch die Gemeinschaftspraxis mit Belegabteilung in der Raphaelsklinik im Verbund mit dem DVPZ-zertifizierten Prostatazentrum Münsterland und der Münsteraner Allianz gegen Krebs wurde die Praxis auf dem DGU-Kongress in Dresden von BvDU und DGU mit dem Alexander-von-Lichtenberg-Preis ausgezeichnet.