Beruf & Politik

pdf News

GKV-Spitzenverband ++ Bundesarbeitsgericht ++ KBV-Honorarbericht ++ GKV-Bilanz 2018
Seite 6 – 7
Thema des Monats: Kampagne gegen HPV-Impfung

pdf Sabotieren Fake News die HPV-Impfung?

Seite 10 – 11

Ein echter Wissenschaftskrimi spielt sich derzeit in Japan, vielen europäischen Ländern und möglicherweise demnächst auch in Deutschland ab: Es geht um eine größtenteils irrationale Kampagne gegen die HPV-Schutzimpfung, die in Deutschland seit 2018 auch bei Jungen Kassenleistung ist. In der Angelegenheit stehen Betrugs- und Verleumdungsvorwürfe im Raum, ein bizarrer Gerichtsprozess findet statt und Personen werden bedroht. Im Mittelpunkt steht dabei die japanische Ärztin und Journalistin Dr. Riko Muranaka. Am 15. Februar trat sie auf einer Veranstaltung des Verbands der Wissenschaftsjournalisten in Berlin auf. UroForum war dabei und stellt die Hintergründe vor.

PSA-Screening als GKV-Leistung

pdf PSA-Test: DGU und BvDU weiter uneins

Seite 12 – 15

Auf Initiative des Bundesverbands Prostatakrebs Selbsthilfe e. V. wird der Gemeinsame Bundesausschuss den Bluttest auf das prostataspezifische Antigen (PSA-Screening) bewerten, um diese Früherkennungsmaßnahme auf ihre Eignung als Leistung der Gesetzlichen Krankenversicherung zu überprüfen. Widersprüchliche wissenschaftliche Bewertungen und langjährige Meinungsunterschiede zwischen DGU und BvDU haben zu der paradoxen Situation geführt, dass die Haltung der beiden Fachgruppenverbände zur GKV-Leistung PSA-Test seit 2016 gegensätzlich ist.

Terminservice- und Versorgungsgesetz

pdf Arzneimittelregresse verlieren ihren Schrecken

Seite 16 – 17

Nach der abschließenden Lesung und dem Beschluss im Bundestag verspricht ein berücksichtigter Änderungsantrag von CDU/CSU und SPD im Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) den Urologen Erleichterungen bei den verhassten Arzneimittelregressen. Die Kernpunkte: Anzahl, Gründe für Regresse und Fristen sollen arztfreundlicher werden.

Kritik am TSVG

pdf „gematik-Majorität des BMG ist Eingriff in die Selbstverwaltung“

Seite 17

Auf harsche Kritik der Bundesärztekammer, des GKV-Spitzenverbands und des Bundessozialgerichts ist der Plan von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) gestoßen, eine Mehrheitsbeteiligung von 51 % an der Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte (gematik) zu ermöglichen.

Ein Jahr Laborreform

pdf Ist Laborkooperation die Lösung für Ertragsverlust?

Seite 18 – 19
Um die steigenden Kosten im Labor im Zaum zu halten, hatten sich KBV und GKV-Spitzenverband auf eine Laborreform verständigt, die am 1. April 2018 in Kraft getreten ist. Dr. Markus Schöne, BvDU-Landesvorsitzender in Rheinland-Pfalz und in Laborfragen versierter Urologe, berichtet nach einem Jahr Laborreform über Verluste der Fachgruppe beim Wirtschaftlichkeitsbonus aufgrund entfallener Ausnahmeziffern. Neben dem PSA-Test während einer aktiven Therapie hat nur noch eine seit 1. Juli 2018 hinzugekommene Antibiotika-Ziffer keine schädliche Auswirkung auf den Bonus der Urologen. Damit bleibt offen, ob das traditionelle Praxislabor noch eine betriebswirtschaftliche Zukunft hat.
Terminservice- und Versorgungsgesetz

pdf Extrabudgetäre Vergütung für neue Patienten kommt

Seite 20 – 21
Das Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) wurde Mitte März im Bundestag mit den Stimmen der Großen Koalition beschlossen und wird am 1. Mai in Kraft treten. Der Bundesrat muss dem TSVG nicht zustimmen. Die 25-Sprechstunden-Regel bleibt im Gesetz, ebenso die G-BA-Eingriffe von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und die Regresserleichterungen. Neu sind die Regelungen zur extrabudgetären Vergütung von Patienten der TSS sowie neuer Patienten.

Diagnostik & Therapie

pdf News

Sexuell übertragbare Infektionen ++ Steintherapie ++ Prostatakarzinom ++ Aggressives Harnblasenkarzinom ++ Nosokomiale Infekte
Seite 22
Genitourinary Cancers Symposium der ASCO

pdf Neue Daten zu zentralen urologischen Tumoren

Seite 23 – 25
Beim ASCO-GU-Symposium Mitte Februar in San Francisco trafen sich internationale Experten aus der Uroonkologie zum ersten Kongress-Highlight des Jahres. Im Mittelpunkt der präsentierten Forschungsdaten aus vielen wichtigen Studien standen das Prostatakarzinom, das Urothelkarzinom sowie das Nierenzellkarzinom.
Immun-Checkpoint-Inhibition

pdf ICI: neue Angriffspunkte und potenzielle Biomarker

Seite 26 – 27

Die medikamentöse Systemtherapie bei urologischen Tumoren mit Schwerpunkt auf dem metastasierten Nierenzell- und Urothelkarzinom befindet sich durch die Immun-Checkpoint-Inhibitoren (ICI) im Rahmen von klinischen Studien, aber auch als bereits zugelassene Therapieoption im Wandel. Im Folgenden geben wir einen Überblick über Wirkmechanismen der Immun-Checkpoint-Therapie, neue Angriffspunkte und potenzielle Biomarker anhand von Daten zum Nierenzell- und Urothelkarzinom.

Immun-Checkpoint-Inhibition

pdf Tumorassessment bei der ICI-Therapie

Seite 28 – 29
Mit zunehmendem Einsatz der Immun-Checkpoint-Inhibitor-Therapie (ICI-Therapie) wird deutlich, dass in puncto Tumorassessment zum Teil andere Strategien gefragt sind als beispielsweise bei der Chemotherapie. Da unter Immuntherapie gelegentlich ein unkonventionelles Ansprechen (z. B. eine verzögerte Remission oder eine sogenannte Pseudoprogression) beobachtet wird, gewinnen die klinische Beurteilung des Patienten (z. B. Performance-Status, Symptome) sowie die „Dynamik“ der Tumorerkrankung bei der Entscheidung über die weitere Therapie an Bedeutung.
Metastasiertes Urothelkarzinom

pdf Systemische Firstline- und Sequenztherapie des mUC

Seite 30 – 32
Durch die Zulassung immunonkologischer Therapien (Immun-Checkpoint-Inhibitoren, ICI) ist die Behandlung von Patienten mit metastasiertem Urothelkarzinom (mUC) komplexer geworden. Mittlerweile kann so zumindest bei einem Teil der Patienten durch eine sequenzielle Therapie eine langfristige Stabilisierung des Krankheitsverlaufs erreicht werden.
Plastisch-rekonstruktive Urologie

pdf Rezidiv-Striktur nach OMG-Rekonstruktion

Seite 33 – 34
Die Datenlage zur erneuten Korrektur eines Strikturrezidivs nach Rekonstruktion mit Mundschleimhaut (OMG) ist ausgesprochen schlecht. Wie unsere Daten zeigen, können Rezidive nach Harnröhren-Rekonstruktion mit OMG erneut mit OMG korrigiert werden – mit exzellentem Ergebnis. Wir präsentieren die Daten aus unserer Klinik.
Operative Verfahren

pdf Fehlbildungen des äußeren Genitale: OP-Techniken

Seite 35 – 37

Neben Kindern mit Hypospadien werden in der kinderurologischen Sprechstunde unter anderem auch Kinder mit einem Buried Penis oder einer kongenitalen ventralen Penisschaftdeviation vorgestellt. Nachfolgend soll ein kurzer Überblick über diese Fehlbildungen sowie mögliche Differentialdiagnosen, den richtigen OP-Zeitpunkt und die zur Verfügung stehenden operativen Techniken gegeben werden.

GeSRU – Der besondere Fall: NZK-Metastasenrückbildung

pdf Der abskopale Effekt

Seite 38 – 40

Als abskopalen Effekt bezeichnet man die Reduktion von Tumormasse (in der Regel die Rückbildung von Metastasen) außerhalb des bestrahlten Gebiets. 1953 beschrieb R. H. Mole erstmals diesen Effekt. Bis heute ist der Wirkmechanismus nicht geklärt. Vermutlich liegt eine systemische immunologische Reaktion des Körpers gegen den Tumor zugrunde, die durch die lokale Behandlung getriggert wird (1). Wir schildern den Fall eines Patienten mit Nierenzellkarzinom, bei dem dieser Effekt eine entscheidende Rolle gespielt hat, und haben mit dem behandelnden Urologen über den Therapieverlauf gesprochen.

Nierenzellkarzinom und Organspende

pdf NZK bei Nierenspendern und -empfängern

Seite 41 – 42
Das Durchschnittsalter der Bevölkerung steigt ebenso wie das Alter unserer Organspender und transplantierten Patienten sowie in diesem Zusammenhang natürlich auch die Häufigkeit maligner Neoplasien. So erkrankten 2014 in Deutschland über 14.000 Männer und Frauen an einem Nierenzellkarzinom (NZK). Der Stellenwert eines NZK bei Nierenspendern und -empfängern soll im Folgenden genauer untersucht werden.

Praxis & Klinik

Digitalisierung in der urologischen Praxis

pdf Perspektiven für die Online-Kommunikation

Seite 46 – 48
Die Digitalisierung ist ein Prozess, der mittelfristig alle Arztpraxen betreffen wird. In den Medien wird die Digitalisierung der Medizin meist in einer Vielzahl von Einzelthemen abgehandelt, die es niedergelassenen Ärzten immer schwerer machen, sich zu orientieren. Für viele ist dabei der Eindruck entstanden, dass die Transformation etwas Absolutes, teils Bedrohliches und kaum Steuerbares ist. Was die Digitalisierung für Sie als Urologe konkret bedeutet und wie Sie sich darauf bereits heute vorbereiten können, beschreibt dieser Beitrag.

Allgemein