Der Bewertungsausschuss aus KBV und GKV-Spitzenverband hat beschlossen, dass die im Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) vorgesehene extrabudgetäre Vergütung je für eine Arztgruppe und das Behandlungsquartal gilt.

Bereits seit Inkrafttreten des TSVG am 11. Mai können Urologen die Behandlung von Patienten extrabudgetär abrechnen, die über die TSS vermittelt werden („TSS-Terminfall“). Seit September nun erhalten sie auf die jeweilige  Versicherten-, Grund- oder Konsiliarpauschale zusätzlich Zuschläge von 20, 30 und 50%. Die Höhe der Zuschläge ist nach der Länge der Wartezeit auf einen Termin gestaffelt:

  • 50%: Termin innerhalb von acht Tagen sowie in Akutfällen innerhalb von 24 Stunden nach medizinischem Ersteinschätzungsverfahren,
  • 30%: Termin innerhalb von neun bis 14 Tagen,
  • 20%: Termin innerhalb von 15 bis 35 Tagen.

Die Zuschlagshöhe müssen Urologen je nach Wartezeit auf den Termin mit dem Buchstaben A, B, C oder D kennzeichnen.

16. Januar 2020

DGU bedauert Entscheidung des Bundestags zur Organspende

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Die DGU zeigt sich enttäuscht über die heutige Entscheidung des Bundestags gegen die Widerspruchslösung in der Organspende. DGU-Generalsekretär Prof. Maurice Stephan Michel: „Wir sind tief enttäuscht, dass der von uns geforderte Paradigmenwechsel ist. Der nun…
14. Januar 2020

PCa-Screening mittels PSA-Test: DGU kritisiert die IQWiG-Einschätzung

Kategorie: News Autor: Anja Zimmermann
Die DGU hat den Vorbericht des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) zum Prostatakarzinomscreening mittels PSA-Test scharf kritisiert. In einem Vorbericht des Gutachtens zur Nutzenbewertung des Prostatakarzinom-Screenings…