Der Bewertungsausschuss aus KBV und GKV-Spitzenverband hat beschlossen, dass die im Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) vorgesehene extrabudgetäre Vergütung je für eine Arztgruppe und das Behandlungsquartal gilt.

Bereits seit Inkrafttreten des TSVG am 11. Mai können Urologen die Behandlung von Patienten extrabudgetär abrechnen, die über die TSS vermittelt werden („TSS-Terminfall“). Seit September nun erhalten sie auf die jeweilige  Versicherten-, Grund- oder Konsiliarpauschale zusätzlich Zuschläge von 20, 30 und 50%. Die Höhe der Zuschläge ist nach der Länge der Wartezeit auf einen Termin gestaffelt:

  • 50%: Termin innerhalb von acht Tagen sowie in Akutfällen innerhalb von 24 Stunden nach medizinischem Ersteinschätzungsverfahren,
  • 30%: Termin innerhalb von neun bis 14 Tagen,
  • 20%: Termin innerhalb von 15 bis 35 Tagen.

Die Zuschlagshöhe müssen Urologen je nach Wartezeit auf den Termin mit dem Buchstaben A, B, C oder D kennzeichnen.

06. September 2019

Neue Diagnostikstudie bei Indikation zur Biopsie bei V. a. Prostatakarzinom

Kategorie: News Autor: Anja Zimmermann
Die AUO akquiriert derzeit Patienten für eine neue Diagnostikstudie bei Indikation zur Biopsie bei V. a. Prostatakarzinom. In diese internationale Studie sollen 438 Patienten eingeschlossen werden, davon bis zu 300 in 5 deutschen Zentren. Derzeit wird das PSA…
03. September 2019

Georgios Hatzichristodoulou wird Chefarzt in Nürnberg

Kategorie: News Autor: Anja Zimmermann
PD Dr. Georgios Hatzichristodoulou, Oberarzt an der Klinik und Poliklinik für Urologie und Kinderurologie der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, wird zum 01.10.2019 neuer Chefarzt der Urologischen Klinik am Martha-Maria-Krankenhaus in Nürnberg.…