Die Gesundheitspolitik von CDU-Bundesgesundheitsminister Jens Spahn erschwere Ärzten das freiberufliche Arbeiten und bedrohe massiv das Vertrauensverhältnis zu ihren Patienten. „Das werden wir nicht zulassen“, kündigte Wieland Dietrich, Bundesvorsitzender der Freien Ärzteschaft (FÄ), an. Der Politik empfahl der FÄ-Chef, sich sowohl mit den Einwänden von Juristen in Sachen Freiberuflichkeit als auch mit denen von Datenschutzexperten hinsichtlich der TI und der Digitalisierung zu beschäftigen und Kurskorrekturen vorzunehmen.

Dr. Silke Lüder, FÄ-Vizevorsitzende, betonte, man werde sich der Digitalisierung nicht verweigern. „Wir Ärzte kritisieren jedoch eine unsichere Zwangsvernetzung aller Daten im deutschen Gesundheitswesen, die die Potenz hat, die ärztliche Schweigepflicht aufzuheben.“ Ein Beleg sei Spahns geplantes Digitale-Versorgung-Gesetz, nach dem die GKV ab 1. Januar 2021 eine elektronische Patientenakte zur Verfügung stellen muss.

06. September 2019

Neue Diagnostikstudie bei Indikation zur Biopsie bei V. a. Prostatakarzinom

Kategorie: News Autor: Anja Zimmermann
Die AUO akquiriert derzeit Patienten für eine neue Diagnostikstudie bei Indikation zur Biopsie bei V. a. Prostatakarzinom. In diese internationale Studie sollen 438 Patienten eingeschlossen werden, davon bis zu 300 in 5 deutschen Zentren. Derzeit wird das PSA…
03. September 2019

Georgios Hatzichristodoulou wird Chefarzt in Nürnberg

Kategorie: News Autor: Anja Zimmermann
PD Dr. Georgios Hatzichristodoulou, Oberarzt an der Klinik und Poliklinik für Urologie und Kinderurologie der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, wird zum 01.10.2019 neuer Chefarzt der Urologischen Klinik am Martha-Maria-Krankenhaus in Nürnberg.…