Die Gesundheitspolitik von CDU-Bundesgesundheitsminister Jens Spahn erschwere Ärzten das freiberufliche Arbeiten und bedrohe massiv das Vertrauensverhältnis zu ihren Patienten. „Das werden wir nicht zulassen“, kündigte Wieland Dietrich, Bundesvorsitzender der Freien Ärzteschaft (FÄ), an. Der Politik empfahl der FÄ-Chef, sich sowohl mit den Einwänden von Juristen in Sachen Freiberuflichkeit als auch mit denen von Datenschutzexperten hinsichtlich der TI und der Digitalisierung zu beschäftigen und Kurskorrekturen vorzunehmen.

Dr. Silke Lüder, FÄ-Vizevorsitzende, betonte, man werde sich der Digitalisierung nicht verweigern. „Wir Ärzte kritisieren jedoch eine unsichere Zwangsvernetzung aller Daten im deutschen Gesundheitswesen, die die Potenz hat, die ärztliche Schweigepflicht aufzuheben.“ Ein Beleg sei Spahns geplantes Digitale-Versorgung-Gesetz, nach dem die GKV ab 1. Januar 2021 eine elektronische Patientenakte zur Verfügung stellen muss.

16. Januar 2020

DGU bedauert Entscheidung des Bundestags zur Organspende

Kategorie: News Autor: Anja Zimmermann
Die DGU zeigt sich enttäuscht über die heutige Entscheidung des Bundestags gegen die Widerspruchslösung in der Organspende. DGU-Generalsekretär Prof. Maurice Stephan Michel: „Wir sind tief enttäuscht, dass der von uns geforderte Paradigmenwechsel ist. Der nun…
14. Januar 2020

PCa-Screening mittels PSA-Test: DGU kritisiert die IQWiG-Einschätzung

Kategorie: News Autor: Anja Zimmermann
Die DGU hat den Vorbericht des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) zum Prostatakarzinomscreening mittels PSA-Test scharf kritisiert. In einem Vorbericht des Gutachtens zur Nutzenbewertung des Prostatakarzinom-Screenings…