Die roboterassistierte radikale Zystektomie (RARC) führt bei Patienten mit einem Urothelkarzinom der Harnblase (UC) zu einem ähnlichen onkologischen Langzeit-Outcome wie die offene radikale Zystektomie (ORC). Zu diesem Ergebnis kam eine Multicenter-Studie von Marco Moschini et al. im Journal of Clinical Medicine, die 9.757 UC-Patienten einschloss.

7,8% der UC-Patienten unterzogen sich einer RARC, 92,2% einer ORC. Das durchschnittliche Follow-up betrug 102 Monate. Die Rate positiver Schnittränder (p = 0,006) und lymphovaskulärer Invasion (p = 0,04) war höher in der RARC-Gruppe. Nach 3 Jahren zeigte sich eine Rezidivrate von 31% in der ORC-Gruppe gegenüber 29% in der RARC-Gruppe (p = 0,4) und eine krebsspezifische Mortalität von 27% vs. 26% (p = 0,8).

Quelle: Journal of Clinical Medicine

16. Januar 2020

DGU bedauert Entscheidung des Bundestags zur Organspende

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Die DGU zeigt sich enttäuscht über die heutige Entscheidung des Bundestags gegen die Widerspruchslösung in der Organspende. DGU-Generalsekretär Prof. Maurice Stephan Michel: „Wir sind tief enttäuscht, dass der von uns geforderte Paradigmenwechsel ist. Der nun…
14. Januar 2020

PCa-Screening mittels PSA-Test: DGU kritisiert die IQWiG-Einschätzung

Kategorie: News Autor: Anja Zimmermann
Die DGU hat den Vorbericht des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) zum Prostatakarzinomscreening mittels PSA-Test scharf kritisiert. In einem Vorbericht des Gutachtens zur Nutzenbewertung des Prostatakarzinom-Screenings…