Zertifizierung von IC

Die künftige Zertifizierung von Interstitieller Cystistis- (IC) und Beckenschmerzzentren sowie Beratungsstellen ist gesichert. Sie wird ab Ende 2022 gemeinsam durch die Deutsche Gesellschaft für Urologie e. V. (DGU) und die Deutsche Kontinenz Gesellschaft e. V. durchgeführt.

Zertifizierung von IC
Die Zertifizierung von Interstitieller Cystistis- (IC) und Beckenschmerzzentren sowie Beratungsstellen übernimmt die DGU und die Deutsche Kontinenz Gesellschaft e. V.. (Symboldbild © adobestock – KatyFlaty)

Die beiden medizinischen Fachgesellschaften übernehmen die Aufgabe des bisherigen Zertifizierers, der ICA-Deutschland e. V. (gemeinnützige Gesellschaft und Förderverein Interstitielle Cystitis). Diese hatte sich 2022 aus privaten Gründen aufgelöst.

Mit einer Zertifizierung weisen die spezialisierten Zentren bzw. Beratungsstellen ihre Expertise bei der Diagnostik und Behandlung der IC und des Beckenschmerzsyndroms nach. Bundesweit gibt es derzeit 15 zertifizierte Anlaufstellen: Sieben Beratungsstellen und acht Zentren. Letztere halten auch interdisziplinäre Behandlungsmethoden wie Physio- und Schmerztherapie vor.

Eine Liste der zertifizierten IC- und Beckenschmerzzentren und -Beratungsstellen finden Sie >>hier.

Ärztinnen und Ärzte können Betroffene mit dem Verdacht auf eine Interstitielle Cystitis (IC/BPS) anhand der Liste auf die spezialisierten Anlaufstellen hinweisen.

Weitere Informationen sind in der S2K-Leitlinie „Therapie und Diagnostik der Interstitiellen Cystitis (IC/BPS)“ und der Patientenleitlinie „Interstitielle Cystitis (IC/BPS)“ zusammengetragen. (>>hier geht es zu den Leitlinien)

Die aktualisierten Zertifizierungsanforderungen für Zentren und Beratungsstellen möchten die Deutsche Gesellschaft für Urologie e. V. und die Deutsche Kontinenz Gesellschaft e. V. demnächst online stellen.

Quelle: DGU (>>zur vollständigen Pressemitteilung)