Im Rahmen einer frühen Nutzenbewertung attestiert das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) der Kombination von Nivolumab mit Ipilimumab beim fortgeschrittenen Nierenzellkarzinom einen Zusatznutzen.

Patienten mit mittlerem Risiko-Score bietet die Wirkstoffkombination einen beträchtlichen Zusatznutzen, solchen mit mindestens drei Risikofaktoren und entsprechend ungünstiger Prognose sogar einen erheblichen Zusatznutzen gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie mit dem Wirkstoff Sunitinib.

Nivolumab bindet an den Rezeptor PD-1 auf T-Lymphozyten und verhindert so dessen abwehrhemmende Wirkung. Ipilimumab schwächt dagegen die Hemmwirkung des Moleküls CTLA-4 auf den T-Lymphozyten. Beides führt dazu, dass die Immunzellen sich stärker vermehren und aktiver werden, sodass sie die Tumorzellen energischer bekämpfen können. Die Daten der Bewertung entstammen der randomisiert kontrollierten Studie CheckMate 214.

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