Anlässlich der laufenden Koalitionsverhandlungen hat der KBV-Vorstand an die Spitzenpolitiker von SPD, Grünen und FDP appelliert, das System der ambulanten Versorgung zu stärken und die wohnortnahe Versorgung zukunftsfest zu machen. Eine Kernforderung ist der Abbau von Bürokratie.

Zu sehen ist älterer Herr mit Brille. Bildunterschrift: Irrsinnige Regularien und Vorgaben will KBV-Vorstandsvorsitzender Dr. Andreas Gassen abschaffen und fordert das von der neuen Regierung. (Foto © KBV)
Irrsinnige Regularien und Vorgaben will KBV-Vorstandsvorsitzender Dr. Andreas Gassen abschaffen und fordert das von der neuen Regierung. (Foto © KBV)

„Wir brauchen weniger Regularien und Vorgaben, damit Ärzte und Psychotherapeuten wieder mehr Zeit für ihre Patienten haben, betonte KBV-Vorstandsvorsitzender Dr. Andreas Gassen. Kleinteilige, teils irrsinnige Regelungen, mit denen die Praxen tagtäglich zu kämpfen hätten, gehörten abgeschafft. Gassen wies darauf hin, dass sich die Politiker auf das bewährte System der ambulanten Versorgung verlassen könnten. Das habe sich insbesondere während der Corona-Krise gezeigt.

Die Praxen hätten nicht nur die Pandemie gestemmt, sondern zugleich die reguläre Versorgung aufrechterhalten, hob auch der stellvertretende KBV-Vorstandsvorsitzende Dr. Stephan Hofmeister hervor. Über drei Millionen Arzt-Patienten-Kontakte täglich sprächen für sich. Dieses System der ambulanten Versorgung müsse gestärkt werden. Das sei auch ein Zeichen der Wertschätzung gegenüber den ärztlichen Kollegen und deren Teams.

Quelle: KBV-Pressemitteilung (>>zur Pressekonferenz)

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