Die Leitlinie „Diagnostik, Therapie und Nachsorge der Keimzelltumoren des Hodens“ wurde unter Federführung der DGU und der Deutschen interdisziplinären Hodentumorgruppe der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) erstellt. Die Neufassung erfolgte im Rahmen des Leitlinienprogramms Onkologie der AWMF (Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften), der DKG und der Deutschen Krebshilfe. Die finale Fassung ist seit Ende Mai publiziert und nachzulesen auf www.leitlinienprogramm-onkologie.de.

In der Leitlinie geben 15 Fachgesellschaften und 15 Arbeitsgruppen sowie Arbeitskreise von Fachgesellschaften und Patientenvertreter evidenz- und konsensbasierte Handlungsempfehlungen.

„Die S3-Leitlinie soll die Prognose für alle Patienten verbessern und Über- sowie Untertherapie vermeiden“, so DGU-Leitlinienkoordinatorin Prof. Sabine Kliesch. Dazu gehört die Empfehlung, dass Patienten mit metastasiertem Hodenkrebs in Einrichtungen mit ausgewiesener Expertise behandelt werden sollen.

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