Maximilian Nitze-Preis 2022

Der diesjährige Maximilian Nitze-Preis ging an Prof. Dr. Isabel Heidegger-Pircher sowie PD Dr. Charis Kalogirou. Beide Arbeiten stammen aus dem Bereich der molekularen Analyse von Prostatakarzinomen.

Maximilian Nitze-Preis 2022
Maximilian Nitze-Preis: Prof. Dr. Isabel Heidegger-Pircher sowie PD Dr. Charis Kalogirou folgen der Laudatio von Prof. Dr. Jürgen Gschwend. (Foto © Reimann)

Prof. Dr. Heidegger-Pircher bekam den Preis für Ihre Arbeit „Comprehensive characterization of the prostate tumor microenvironment identifies CXCR4/CXCL12 crosstalk as a novel antiangiogenic therapeutic target in prostate cancer“.

Prof. Heidegger-Pircher kommt ursprünglich aus Südtirol. Momentan lebt sie in Innsbruck, wo sie auch ihre Ausbildung begonnen hatte. Zwischenzeitlich arbeitete sie in Aachen und Köln. Mittlerweile ist sie wieder an der Universitätsklinik für Urologie in Innsbruck tätig und ist zudem Professorin für translationale Prostatakarzinomtherapie.

Prof. Dr. Kalogirou reichte die Arbeit unter dem Titel „MiR-205-driven downregulation of cholesterol biosynthesis through SQLE-inhibition identifies therapeutic vulnerability in aggressive prostate cancer“ ein.

Dr. Kalogirou hat in Würzburg studiert und ist nun auch am Universitätsklinikum in der Urologie in Würzburg als Oberarzt tätig. Er hat 2017 ein Eisenberger-Stipendium bekommen, aus dem auch die nun ausgezeichnete Arbeit entstand.

Der Maximilian Nitze-Preis ist die höchste Auszeichnung der Fachgesellschaft für Urologie und wird für originäre wissenschaftliche Arbeiten verliehen. Insgesamt waren dieses Jahr sieben Arbeiten im Rennen um die Auszeichnung. Der Maximilian Nitze-Preis ist dotiert mit 5.000 €. In diesem Jahr teilen sich die beiden Gewinner das Preisgeld.