Die Mitglieder der Delegiertenversammlung der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) haben Professor Dr. Thomas Seufferlein zum Präsidenten der größten onkologischen Fachgesellschaft im deutschsprachigen Raum gewählt. Seufferlein löst Professor Dr. Olaf Ortmann vom Caritas-Krankenhaus St. Josef in Regensburg ab, der die DKG weiterhin als Vorstandsmitglied unterstützt.

Seufferlein ist Ärztlicher Direktor der Klinik für Innere Medizin I an der Uniklinik Ulm. Zu seinen Arbeitsschwerpunkten zählt die Internistische Onkologie und die Gastroenterologie. Neben seiner ärztlichen Tätigkeit engagiert er sich seit vielen Jahren in der DKG, unter anderem als Vizepräsident im Vorstand, als Vorsitzender der Zertifizierungskommission der DKG-zertifizierten Darmkrebszentren, als Sprecher der DKG im Lenkungsausschuss des Leitlinienprogramms Onkologie und als Mitglied der Leitgruppen „Kolorektales Karzinom” und „Pankreaskarzinom” in der Arbeitsgemeinschaft Internistische Onkologie.

Seufferlein will die Vorsorge von Krebserkrankungen und die Patientenversorgung verbessern. Zudem müssten neue Erkenntnisse schneller für die Praxis umsetzbar werden. „Gerade in der Krebsmedizin verzeichnen wir einen rasanten Zuwachs an medizinischen Erkenntnissen. Darauf müssen wir schnell reagieren, beispielsweise mit qualitativ hochwertigen onkologischen Leitlinien, die regelmäßig aktualisiert werden, und mit einem interdisziplinären Qualitätsmanagement, das eine kontinuierliche Verbesserung der Krebsversorgung ermöglicht. Für diese Ziele setzt sich die Deutsche Krebsgesellschaft seit vielen Jahren und sehr erfolgreich ein, nicht nur im Austausch mit Fachexperten und -expertinnen, sondern auch in der Diskussion mit Entscheidern aus Politik und Gesundheitswesen, unter anderem im Nationalen Krebsplan und der Nationalen Dekade gegen Krebs. Ich freue mich sehr, gemeinsam mit den anderen Vorstandsmitgliedern, allen Sektionen der DKG und unseren Partnern, der Deutschen Krebshilfe und dem Deutschen Krebsforschungszentrum, weiter an der Umsetzung dieser Ziele arbeiten zu dürfen“, so Seufferlein.

Quelle: DKG
Bild: DKG

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