TV-Serien mit guten Film-Drehbüchern können medizinische Aufklärungsarbeit leisten. DGU-Präsident Prof. Jens Rassweiler lobte die Umsicht und Ruhe des TV-Urologen Udo Schenk alias Dr. Rolf Kaminski aus der Serie „In aller Freundschaft“. Der Schauspieler hospitierte sogar im Krankenhaus, um sich optimal auf die Rolle vorzubereiten.

Den aufklärerischen Wert von TV-Serien wie „In aller Freundschaft“ hob DGU-Präsident Prof. Jens Rassweiler sowohl bei der Eröffnung als auch während der DGU-Pressekonferenz zum Start des ersten hybriden Kongresses „Best of DGU 2020“ hervor. Anlass genug für Rassweiler, den diesjährigen Preis des DGU-Präsidenten an den 67-jährigen Schauspieler Udo Schenk zu vergeben. Seit 2007 überzeugt Schenk als Urologe Dr. Rolf Kaminski in der Sachsenklinik, Schauplatz der ARD-Degeto-Serie „In aller Freundschaft“, von der 900 Folgen in 22 Jahren gedreht wurden. Live auf dem Podium der Leipziger Messe lobte Rassweiler den „Kollegen Kaminski“ für Umsicht und Ruhe, wenn er TRUS-gesteuert in der Sachsenklinik biopsiert.

An Schenks Seite war der 55-jährige Schauspieler Bernhard Bettermann zu sehen, der seit 2006 in der Sachsenklinik in die Rolle des Dr. Martin Stein schlüpft. Als Spezialist für robotische Chirurgie erklärt Bettermann einem ängstlichen Patienten in einer Episode die Vorteile der roboterassistierten radikalen Prostatektomie mit Hilfe eines iPADs. „Dr. Stein operiert mit dem Roboter und demonstriert die frühe Präparation des dorsalen Venenplexus“, unterstrich DGU-Präsident Rassweiler.

Beide Schauspieler betonten den Wert guter Film-Drehbücher für die Klinikserie und erläuterten, dass sie sich mit jedem Detail befassen, um die Rolle authentisch spielen zu können. In diesem Zusammenhang „hospitierte“ Udo Schenk an Rassweilers Heilbronner Klinik. Er erhielt den Preis des Präsidenten „für seine hervorragende Darstellung eines Urologen im Fernsehen“. Neben Schenk und Bettermann war auch der deutsche Dr. House, Prof. Jürgen R. Schäfer, zu Gast im Eröffnungsplenum des hybriden Kongresses.

Udo Schenk alias Urologe Dr. Rolf Kaminski bei einer Patientin der Sachsenklinik in der TV-Serie „In aller Freundschaft“. Foto: NDR

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