Ärzte müssen seit dem 11. Mai nur noch den Mehrpreis einer unwirtschaftlichen Verordnung im Fall eines Arznei- oder Heilmittelregresses bezahlen. Dies sehen neue Rahmenvorgaben zur Wirtschaftlichkeitsprüfung vor, die die KBV mit dem GKV-Spitzenverband als Folge des Terminservice- und Versorgungsgesetzes abgeschlossen hat.

„Wir konnten ein sehr gutes Verhandlungsergebnis erzielen“, erklärte der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der KBV, Dr. Stephan Hofmeister. „Die neuen Regelungen entlasten die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte im Fall von Regressen und bieten zusätzlich mehr Planungssicherheit durch die Verkürzung der Frist für Wirtschaftlichkeitsprüfungen von vier auf zwei Jahre.“

Das TSVG sieht unter anderem vor, dass bei Regressen für verordnete Leistungen nicht mehr die gesamten Kosten der als unwirtschaftlich erachteten Leistung erstattet werden müssen, sondern nur noch der Differenzbetrag zwischen unwirtschaftlicher und wirtschaftlicher Leistung. Das TSVG sieht auch vor, dass Wirtschaftlichkeitsprüfungen zwei Jahre nach Ende des Kalenderjahres, in dem die Leistungen verordnet wurden, abgeschlossen sein müssen.

Quelle: Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV)
Bild: KBV

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